Arbeit mit den Assoziationskarten

Möchten Sie neue kreative Wege der Problemlösung kennenlernen, mit eigener Intuition und den Gefühlen in engen Kontakt  kommen  und eigene Ressourcen entdecken?

 

Die Arbeit mit den assoziativen Karten ist eine Einladung zur Selbstreflexion, zur Freiheit. Es ist ein kreatives Spielen, bei dem die Wahl der Bilder uns den Sprung auf eine neue Ebene des Denkens und Fühlens ermöglicht. Dies ist der Weg, auf dem uns die assoziativen Karten ein wandelbares kreatives Denken und damit auch überraschende Lösungsschritte für unsere Probleme ermöglichen. Alles – auch das Negative, dem wir sowohl außerhalb als auch in uns selbst begegnen – ist Teil eines großen Ganzen, zu dem wir selbst dazugehören. Die Arbeit mit den assoziativen Karten und Bildern ist eine Vorbereitung auf einen kreativen Umgang mit dem wirklichen Leben, mit der persönlichen Realität.

 

In einem Bild können wir eine Vielfalt von Informationen und Prozessen als ein Ganzes wahrnehmen. Wenn es um komplexe seelische Prozesse geht, wenn wir etwas seiner Ganzheit erfassen wollen, tun wir das immer schon über die bildhafte Sprache, über Geschichten und Mythen, über bildende Kunst oder die Musik. Bilder bringen etwas an Licht, das sich dem kausalen Denken entzieht. Sie sprechen etwas in uns an, das im Unbewussten wie eine „geschlossene Gestalt“ bereitliegt und danach drängt, angeschaut zu werden. Unsere Seele denkt in Bildern. Bilder sprechen sehr viel direkter unsere Intuition und unser Gefühl an und umgehen mit dieser Wirkungsweise auch oft das rationale Verstehen - den "intellektuellen Filter", der ja meistens sehr schnell schon im Vorwege das ausfiltert, was wir nicht an uns heranlassen wollen. Die Bilder und Symbole bedeuten etwas, erinnern an etwas und deuten aber auch immer über die aktuelle Situation hinaus. Die assoziativen Karten verweisen auf einen unbekannten Hintergrund, auf einen tragenden Urgrund. Dieser intermediäre Raum ist der Raum der Phantasie, des Schöpferischen, der Kunst, des symbolischen Lebens. In dieser Wirkungsweise liegt der besondere Reiz von Bildern. So können sie in uns Reaktionen auslösen, die sich nicht so leicht in Worte fassen lassen. Wie Kunstwerke, die der Besucher einer Ausstellung auf sich wirken lässt, und die schon alleine durch das Anschauen etwas bewirken können, oder auch wie Traumbilder, die man am Morgen erinnert, aber nur schwer in Worten aus­drücken kann, sprechen sie zu uns auf einer unbewussten, emotionalen Ebene. Unsere Assoziationen zu bestimmten Bildern haben deshalb meistens mit unseren Gefühlen zu tun. Deswegen werden die Bilder, die uns ansprechen, zu Symbolen für einen psychischen Zustand von uns selbst, den wir sonst nicht fassen könnten. Konflikte, die wir nicht wirklich ins Wort fassen können, die uns oft nur mit Unbehagen erfüllen, können in Bildern der Assoziationskarten eine Form, eine Gestalt finden. Dieses Bild kann angeschaut werden. Es ist unser Bild und ist auch nicht unser Bild, und das gibt uns oft die nötige Distanz, um mit unserem Problem, das sich in diesem Bild ausdrückt, umzugehen.

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Selbsterkenntnis ist ein Abenteuer, das in unerwartete Weiten und Tiefen führt.

 

Carl Gustav Jung

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