Life Management

 

Ob eine Person immer über genügend personelle Ressourcen verfügt, um die Probleme in seinem eigenen Leben zu lösen und immer komplizierter werdende Aufgaben zu bewältigen?

Die humanistische Sichtweise geht von der Annahme aus, dass jeder Mensch alle Fähigkeiten und Ressourcen bereits in sich hat, die er für ein glückliches und erfülltes Leben benötigt.

Im Grunde genommen geht es nicht um das Vorhandensein oder das Fehlen von Ressourcen an sich, sondern vielmehr darum, ob eine Person frei darüber verfügen kann, weil manche Ressourcen im Laufe der Jahre leider verloren gehen. Oder manche Stresssituationen überfordern uns dermaßen, dass wir „vergessen“, dass wir die nötige Ressource schon besitzen. Und dann überfluten uns wieder Ängste und eigene erlernte Verhaltensmuster, die wir nicht beeinflussen können, als würde uns ein Autopilot durch das Leben führen. In solchen Fällen haben wir keinen Zugang mehr zu unseren Ressourcen. Diese sind aber die Voraussetzung dafür, dass wir uns authentisch, stark, entscheidungsfähig, kompetent, begeisterungsfähig, selbstbewusst und natürlich glücklich fühlen.

Berater und Beraterinnen, die nach den Regeln der systemischen Psychotherapie arbeiten, wissen, dass jeder die Welt durch seine Brille sieht. Jeder Mensch interpretiert das, was er erlebt, aufgrund seiner gelebten Erfahrungen. Die wichtigsten Erkenntnisse darüber, wie das Leben und wie Beziehungen funktionieren, gewinnt man  in der Kindheit, in einer Zeit, in der man sich beeindrucken lässt, weil alles noch so neu ist und man so empfindsam ist. Was wir in dieser Zeit lernen, ist uns nur zum Teil bewusst, denn die Fähigkeiten, die notwendig sind, um zu analysieren und zu interpretieren, sind nicht angeboren,  sondern werden im Laufe der ersten Lebensjahre erworben. Die in der Kindheit unbewusst gewonnenen Erkenntnisse und Verhaltensregeln werden zu einer komplexen Struktur (Lebensskript) verwoben. Dieses Skript nutzen wir nicht nur, um uns im Leben zu Recht zu finden; darüber hinaus neigen wir unbewusst dazu, uns dem Skript entsprechend zu verhalten. Wenn im Lebensskript steht, dass wir z.B schwach, dumm und untalentiert sind, dann verhalten wir uns gemäß diesen Überzeugungen. 

Wir planen unser Leben zwar schon von früher Kindheit an nach einem inneren Drehbuch, dass das Lebensskript selbst uns aber unbewusst bleibt. Das bindet uns an illusionäre Lebensstrategien, die zwar mit einem hohen Kraftpotenzial verbunden sind, aber –wenn sie unbewusst bleiben –uns ins Scheitern führen können.  Mit diesen Lebensstrategien  bleibt der Alltag berechenbar, doch daraus resultiert auch, dass sich nichts oder nur wenig verändert.  Wir erzählen uns dieselbe Geschichte täglich neu, ohne jedoch zu wissen, dass wir selbst es sind, die uns diese Geschichte auftischen. Dies fällt uns erst dann auf, wenn wir versuchen, ein Problem zu lösen. Probleme lösen sich meist nur dann, wenn wir bereit sind, etwas zu verändern. Verändern können wir nur das, was wir kennen, und dazu ist es äußerst nützlich, das eigene Lebensskript bewusst zu machen, um den eigenen Beitrag am Entstehen der Schwierigkeiten zu erkennen und damit veränderbar zu machen. Dafür brauchen wir unsere Ressourcen. Die Frage ist, wie kann man einer Person helfen, den Zugang zu ihren Ressourcen zu finden.

Die offensichtliche Schlussfolgerung ist, dass eine wichtige Aufgabe sowohl der Beratung und Psychotherapie, als auch einer Vielzahl von psychologischen Trainings - eine effizientere Nutzung der personellen Ressourcen ist.

Lassen Sie sich überraschen, mit welchen spannenden Methoden Sie Ihre Fähigkeiten wieder gewinnen und gestärkt aus der Beratung gehen, in dem Sie sich auf neue Art und Weise kennenlernen. Gemeinsam werden wir mit viel Freude und Neugier unsere Potenziale entfalten und wachsen lassen!

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Konzentriere dich auf das, was du willst, nicht auf das, was du fürchtest.

 

Steve Andreas/Charles Faulkner

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